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Körperorientierte Psychotherapie nach Pesso Die körperorientierte Psychotherapie nach Pesso ist ein Behandlungs-verfahren , das besonders Menschen in Lebenssituationen, in denen sie sich hoffnungslos und festgefahren fühlen, in ihrer Entwicklung stillstehen und leidvolle Erfahrungen sich wiederholen bzw. nicht verschmerzbar erscheinen, die Möglichkeit zu einem Weiterkommen in einer geschützten, sicheren und halt gebenden Atmosphäre bietet. Die Orientierung am und Einbeziehung des Körpers in den psychotherapeutischen Prozess ermöglichen auch Lösungen auf nicht -sprachlicher Ebene. Bei der Erarbeitung einer neuen inneren Perspektive durch heilende Gegenbilder wird in ganz besonderer Weise die eigene Bewusstheit und Selbststeuerungsfähigkeit unterstützt. Die Arbeit findet in der Gruppe statt. Dabei geht es um das Aufspüren nicht oder nur mangelhaft befriedigter Grundbedürfnisse in der Kindheit und deren Erfüllung für das „innere Kind“ im symbolischen Raum. Die Gruppenmitglieder stellen sich hierfür gegenseitig als Rollenspieler für innere Stimmen im Hier und Heute, als historische Figuren im Dort und Damals und als ideale Figuren, wie sie dort und damals hätten da sein sollen, zur Verfügung. Eine neue, bisher nicht gemachte, aber schmerzlich ersehnte Erfahrung soll auf diese Weise möglich gemacht und im Körper verankert werden. Von dieser neuen „inneren Landkarte“ aus können dann anstehende Entwicklungsaufgaben mit mehr Mut und Zuversicht angegangen werden. In der Therapie mit Eltern und ihren Kinder wird diese Methode in abgewandelter Form angewendet. Das Kind (geeignet für Kinder von ca.4/5 Jahren bis ins jugendliche Alter) fühlt sich durch die besondere Vorgehensweise der Therapeutin in seiner Erlebensweise gesehen und verstanden. Die Eltern lernen, ihr Kind aus einem neuen Blickwinkel heraus zu betrachten und ihm das zu geben, was es braucht, um in seiner Entwicklung weitergehen zu können. Es finden sowohl gemeinsame Sitzungen statt als auch Elterngespräche.
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